Die Arbeit an Filmmusiken stellt immer wieder eine neue und spannende Herausforderung dar, da man sich nicht mit alten Mustern zufrieden geben darf, sondern für jeden neuen Film eigene Wege gehen muss. So kann und muss man die ganze Bandbreite des musikalischen Ausdrucks ausschöpfen und sich verschiedener musikalischer Kulturkreise bedienen. Die Variation der Instrumente, Klangfarben, Rhythmen, Harmonien und Melodien und die Möglichkeit unkonventionelle Arrangements zu schaffen ist für mich besonders wertvoll.

Christoph Fleischmann (geboren 1978 in Regensburg) begann seine musikalische Karriere im Alter von 8 Jahren mit Flöten- und später Violinenunterricht. 1992 kam Klavier- und 1994 E-Bassunterricht hinzu. Entscheidend für die musikalische Prägung war allerdings der zwei Jahre später angefangene klassische Gitarrenunterricht. Hierbei kam er sehr bald mit dem Flamenco und diversen südamerikanischen Musikstilen in Kontakt.

Zu seinen Lehrern gehörten unter anderem Ricardo Havenstein (klassische Gitarre) in München und Merengue de Cordoba (Flamenco) in Cordoba/Spanien. Des Weiteren hatte er Unterricht bei Nelson Faria (Bossa Nova) in Rio de Janeiro/Brasilien, bei Gustavo Cusmano (Tango) - einem Schüler von Maximo Diego Pujol - in Buenos Aires/Argentinien, bei Rafael Soler (Flamenco) in Granada/Spanien und bei Pedro Sanz (Flamenco) in Puerto de Naos, der selbst bei Andrès Batista studiert hatte. 2005 begann Christoph Fleischmann mit Akkordeon, 2007 mit Trompete und 2010 mit Schlagzeug und Percussion.

Unter dem Namen "Dubai Dub Xpress" steht Christoph Fleischmann seit Januar 2010 bei Royal Flame Music unter Vertrag und veröffentlichte im Juli 2010 sein erstes Solo Album "Auf nach Mocca". Danach folgten 2012 das Album "Karamel" (Royal Flame Music/Minihorse Records) und 2016 das dritte Album "Wanderlust" (Royal Flame Music/Beetz Tunes).

Nach dem Studium der Tontechnik an der School of Audio Engineering in Berlin und München in den Jahren 2000 bis 2002, begann 2005 seine Kariere als Filmkomponist. Nach einigen Kurzfilmen gab es 2011 eine lobende Erwähnung für eine seiner Kompositionen im Rahmen des Kompositionswettbewerbs des Filmtonartfestivals. 2012 gewann er den internationalen Filmmusikkompositionswettbewerb des Talentcampus der Berlinale.